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Gegen Kälte gewendet


Schwester Edith soll Marburgs erste Ehrenbürgerin werden

13.11.2009 (fjh)
Schwester Edith Ludwig soll das Marburger Ehrenbürger-Recht erhalten. Das hat Oberbürgermeister Egon Vaupel in Absprache mit Stadtverordnetenvorsteher Heinrich Löwer und den Fraktionsvorsitzenden entschieden.
Mit der Ehrenbürgerschaft sollen ihre besonderen Verdienste um die Universitätsstadt Marburg gewürdigt werden. Der Magistrat hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, dem Stadtparlament für die November-Sitzung eine entsprechende Beschlussvorlage zu unterbreiten.
Das Ehrenbürger-Recht ist die höchste Auszeichnung, die die Universitätsstadt Marburg vergeben kann. Einer Frau wurde diese herausragende Ehrung bisher nicht zuteil.
Mit der Verleihung der Ehrenbürgerschaft an Schwester Edith würdige die Universitätsstadt Marburg eine Frau, die sich durch ihr außergewöhnliches soziales und christliches Engagement in besonderer Weise verdient gemacht hat, erklärte der Oberbürgermeister. "In über vier Jahrzehnten an der Spitze des Gertrudis-Heims hat sie nicht nur mit den Kindern und Jugendlichen gelebt und ein hohes Maß an sozialer Kompetenz entwickelt", erklärte Vaupel. "Vielmehr hat sie durch die Einmaligkeit ihres Wirkens und durch die Ausstrahlung ihrer Person das Soziale, das Gute und das Menschliche in unserer Stadt verkörpert."
Ihr sei es gelungen, mit dem Gertrudis-Heim eine beispielhafte Einrichtung zu formen, in der innovative Hilfskonzepte und neue Formen der sozialen Arbeit eingeführt und praktiziert wurden. Durch die Ausstrahlung ihrer Person verkörpere Schwester Edith einen wichtigen Teil Marburger Sozialgeschichte. Daran werde die Einmaligkeit ihres Wirkens deutlich.
pm: Stadt Marburg
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