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Doppelter Erfolg


SPD ist stärkste Partei und gewinnt Direktmandat in Marburg

28.09.2009 (fjh)
"Der Bundestrend hat zugeschlagen - auch in Marburg", stellte Steffen Rink fest. Der Vorsitzende des SPD-Stadtverbands Marburg zog am Montag (28. September) ein erstes Resümee der Bundestagswahl.
Trotz dieses Trends sei die SPD die stärkste Partei in der Stadt Marburg. Sie rangiere knapp vor der CDU und mit deutlichem Abstand zu allen anderen Parteien. Nicht zuletzt sei die SPD stolz darauf, dass Sören Bartol sein Direktmandat wieder gewinnen konnte.
"Damit bleibt die politische Landkarte in Nordhessen rot gefärbt", konstatierte Rink erfreut. "Die CDU hat von Marburg bis Kassel kein einziges Direktmandat gewinnen können."
Die "guten Ergebnisse der Direktwahlen" sind für Rink ein Zeichen dafür, wie wichtig die lokale Verankerung der Partei ist. "Das gilt auch für Marburg."
Angesprochen auf die Zuwächse bei Grünen und Linkspartei, sagte Rink: "Auch hier spiegelt sich der allgemeine Trend. Die Marburger Ergebnisse zeigen, dass wir in den klassischen Milieus immer noch gut aufgestellt sind. Grüne und Linkspartei können hingegen in der Oberstadt, dem Südviertel und dem Kliniksviertel punkten, die Linkspartei zusätzlich in den sozial schwachen Bezirken."
Wichtig sei aber: "Es gibt in Marburg weiterhin eine breite linke Mehrheit. Das drückt aus, dass die Menschen Gerechtigkeit, Chancengleichheit und Teilhabe einfordern, nicht soziale Kälte und Spaltung. Die bürgerlichen Parteien haben deshalb auch bei dieser Bundestagswahl keinen Fuß auf den Boden bekommen."
Der Vorstand der SPD bedankte sich zugleich bei den Ortsvereinen und den Jungsozialisten (JuSos) in der SPD für einen engagierten Wahlkampf für die SPd und für Sören Bartol: "Wir sprechen Sören nochmals unsere Glückwünsche aus und wünschen ihm alles Gute, auch wenn die neue Rolle in der Opposition sicher nicht das Optimum ist.
Das alles lasse die Marburger SPD mit Zuversicht in die Vorbereitungen zur Kommunalwahl gehen. "Es wird die Aufgabe sein, unser Profil und die Erfolge unserer Arbeit klar herauszustellen. Die SPD steht für den Wirtschaftsstandort Marburg mit einer starken chemischen Industrie, für den Bildungsstandort Marburg mit Universität und guten Schulen, für den sozialen Zusammenhalt und die Solidarität der Menschen, für Integration, für eine familienfreundliche und generationenfreundliche Stadt und selbstverständlich auch für eine nachhaltige Umweltpolitik. Dabei achten wir die Interessen der Bürgerinnen und Bürger und binden sie in die Politik ein."
Das Ergebnis der Bundestagswahl und seine Konsequenzen sind auch Gegenstand eines Parteitags, für den die Marburger SPD für Donnerstag (8. Oktober) ins Gemeinschaftshaus Wehrshausen eingeladen hat. Dort wird auch Sören Bartol sprechen.
pm: SPD-Stadtverband Marburg
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