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Vaupel stellte Haushaltsabschluss 2007 vor

07.03.2008 (ute)
"Der Kämmerer kann mit der Verwaltung, mit den Steuerzahlern, mit den Unternehmen und mit dem Haushalt zufrieden sein." Mit diesen Worten beendete Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) am Freitag (7. März) im Rathaus seine Präsentation des Jahresabschlusses 2007.
Der Rahmen von rund 168 Millionen Euro wurde nach der Endabrechnung fast punktgenau eingehalten. Mit der sogenannten "freien Spitze" von 17,6 Millionen Euro konnten Rücklagen gebildet und Investitionen getätigt werden.
Zurückzuführen ist dieses günstige Ergebnis auf das gute wirtschaftliche Umfeld. So hatte die Stadt Marburg im Jahr 2007 Mehreinnahmen von 7,5 Millionen Euro zu verbuchen. Ein großer Teil davon stammt aus der Gewerbesteuer.
Seit 2005 hat sich deswegen auch die Verschuldung der Stadt Marburg positiv entwickelt. Vaupel sieht es als vorrangiges Ziel an, mit einem ausgeglichenen Haushalt zu operieren.
Der Vermögenshaushalt betrug etwa 70 Millionen Euro. Er umfasst das gesamte Anlagevermögen der Stadt.
Vaupel machte deutlich, dass er einen Schwerpunkt der Investitionen auf das Schul-Budget und die Kinderbetreuung gelegt hat und auch weiterhin legen wird.
"Das Jahr 2007 war positiv und bietet eine gute Grundlage für 2008", bekräftigte der Oberbürgermeister. Rücklagen zu bilden, hält er für "keine Reflex-Reaktion des Kämmerers", sondern für vorausschauend. Schließlich seien in den Jahren 2010 und 2011 deutliche Veränderungen des kommunalen Haushalts zu erwarten.
Zum Beispiel werde dann mit weniger Schlüsselzuweisungen zu rechnen sein. Diese "wechselnden Wasserstände" will Vaupel die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Marburg jedoch nicht spüren lassen.
Dank der günstigen Haushaltslage sind die allgemeinen Rücklagen um 8,9 Millionen Euro auf gut 11 Millionen gestiegen. Somit könne die Stadt auch weiterhin die vielfältige Kultur- und Sozialszene Marburgs fördern.
Ute Schneidewindt
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