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Kampagne für die Fußwege


Stadt unterstützt Aktion gegen Eltern-Taxen

14.09.2009 (fjh)
Der internationale Start-Termin für die weltweite Kampagne "I walk to school" ist am Dienstag (22. September). In Deutschland firmiert die Aktion unter dem Motto "Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten".
Die Universitätsstadt Marburg beteiligt sich bereits zum fünften Mal an dieser Kampagne. Im April wurde an alle Erstklässler der Marburger Grund- und Förderschulen die Broschüre "Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten" verteilt.
"Um eine größere Aufmerksamkeit in der Bevölkerung zu erreichen, haben wir alle Marburger Grundschulen gebeten, am 22. September 2009 ihr Spannband mit der Aufschrift Zu Fuß zur Schule in der Nähe ihrer Schule aufzuhängen", berichtete Oberbürgermeister Egon Vaupel am Montag (14. September). Diese Spannbänder wurden in den letzten 2 Jahren von der Kreis-Verkehrswacht gespendet.
Darüber hinaus plant der Fachbereich Öffentliche Sicherheit, Ordnung und Brandschutz der Stadt Marburg, beim internationalen Aktionstag an 4 Schulen im Marburger Stadtgebiet Verkehrskontrollen durchzuführen. Die Fahrerinnen und Fahrer von "Eltern-Taxen" sollen durch eine persönliche Ansprache auf die Gefahren von "Eltern-Taxen" aufmerksam gemacht werden. Außerdem sollen dabei die Vorteile des Zu-Fuß-Gehens in den Vordergrund gestellt werden. Abschließen händigen die Hilfspolizei-Beamten den Betroffenen noch einen Informationszettel aus.
Im letzten Jahr hat sich die Astrid-Lindgren-Schule besonders bemüht, ein Netzwerk zwischen Eltern und Schülern zu knüpfen, um zu erreichen, dass Kinder wieder zu Fuß zur Schule kommen. Eckart Sieg als stellvertretender Schulleiter der Astrid-Lindgren-Schule hat sich maßgeblich dafür eingesetzt, dass auf dem Schulweg Haltepunkte für die Schülerinnen und Schüler eingerichtet und auch angenommen wurden. Das Konzept der Schule, die hierfür eng mit dem Elternbeirat, den Eltern sowie der Straßenverkehrsbehörde kooperiert hat, wurde am Montag (14. September) der Öffentlichkeit vorgestellt.
Das Thema "zu Fuß zur Schule" wird auch an den anderen Marburger Grund- und Förderschulen angenommen. In besonderer Weise wurden Spiele, Plakate, Sternmärsche und Projekte zum Thema in den letzten Jahren an der Astrid-Lindgren-Schule, der Brüder-Grimm-Schule, der Gerhart-Hauptmann-Schule, der Geschwister-Scholl-Schule, der Grundschule Elnhausen, der Grundschule Marbach, der Grundschule Michelbach, der Grundschule Wehrshausen, der Tausendfüßler-Schule, der Theodor-Heuss-Schule sowie der Waldschule Wehrda durchgeführt. Auch im Unterricht wurde das Thema, das auch vom Staatlichen Schulamt für den Landkreis Marburg-Biedenkopf unterstützt wird, mehrfach behandelt.
Die Kampagne möchte sowohl die Selbständigkeit, die sozialen Kontakte und die Bewegungsmöglichkeiten der Kinder stärken als auch das Bewusstsein der Eltern und Kinder für die negativen Folgen des zunehmenden Autoverkehrs steigern. "Ein konkretes Ziel für uns hier in Marburg ist insbesondere, die sogenannten Eltern-Taxis zu reduzieren und somit eine Beruhigung des allgemeinen Verkehrschaos vor und nach der Schule herbeizuführen", begründete Oberbürgermeister Vaupel die Aktion.
pm: Stadt Marburg
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