14.09.2009 (fjh)
Der 21. September ist der internationale Tag des Friedens. Alle Völker sind von den Vereinten Nationen (UN) dazu aufgerufen, diesen Tag der Gewaltlosigkeit zu widmen.
Dennoch sterben auf Kriegsschauplätzen weiterhin unschuldige Zivilpersonen. Darunter befinden sich immer wieder auch Frauen und Kinder.
Daher steht in diesem Jahr die Abrüstung im Mittelpunkt der UNO-Aktivitäten. Verbunden sind sie mit der - sich an alle Staaten richtenden - Forderung: "Wir müssen abrüsten und Maßnahmen ergreifen für eine Welt ohne Atomwaffen!"
Gewalt gegen Zivilpersonen, Zerstörung der zivilen Infrastruktur oder Vertreibungen haben die Gesellschaften in vielen Ländern dieser Erde gezeichnet. Menschenrechte werden mit Füßen getreten. Menschen werden ihrer Lebensgrundlagen beraubt.
Diesen düsteren Tendenzen möchte auch Oberbürgermeister Egon Vaupel entgegentreten. Dazu könne jeder Mensch seinen individuellen Beitrag leisten, erklärte Vaupel am Montag (14. September).
Die 7. Welt-Konferenz der Bürgermeister für den Frieden hatte im August in der - beim Zweiten Weltkrieg durch Atombomben verwüsteten - Stadt Nagasaki dazu aufgerufen, sich in aller Welt beim Tag des Friedens am 21. September um 12 Uhr mittags an einer Schweigeminute zu beteiligen und sich so mit der Arbeit der UNO für eine Welt ohne Atomwaffen zu solidarisieren.
"Es wäre eine gute Sache, wenn auch viele Marburgerinnen und Marburger sich daran beteiligten", wünscht sich Vaupel.
pm: Stadt Marburg
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