12.09.2009 (fjh)
Bilder von Yasemin Skrezka zeigt die Kneipe "Rotkehlchen" noch bis Freitag (8. Oktober). Die Eröffnung der Ausstellung fand am Freitag (11. September) im überfüllten "Rotkehlchen" statt.
Skrezka wurde 1961 in Berlin geboren. Ihr Vater war einer der ersten türkischen Gastarbeiter in Deutschland. Ihre Mutter ist Deutsche.
Ihre Kindheit verbrachte die Deutsch-Türkin in der Türkei. Später zog ihre Familie nach Kanada um. In Ottawa ließ Yasemin Skrezka sich zur Physiotherapeutin ausbilden, bevor sie 1983 nach Berlin umsiedelte.
1988 kam sie nach Marburg, um hier Motologie zu studieren. Inzwischen lebt die Malerin in der Nähe der mittelhessischen Universitätsstadt.
Ihren Lebenslauf skizzierte Salim Sahib vom Verein für interkulturelle Bildung. Er hatte die Ausstellung im "Rotkehlchen" angeregt.
Erfrischend kurz und natürlich begrüßte Skrezka selbst anschließend die Besucher der Vernissage. Zu ihren Bildern wollte sie sich indes nur auf Nachfrage äußern. Sie sollten eher für sich selber sprechen, meinte sie.
Ausgestellt wurden Szenen, die Menschen beim Alltagsleben in der Türkei zeigen. Die farbenfrohen expressionistischen Gemälde vermitteln dabei Lebensfreude ebenso wie Ruhe und Natürlichkeit.
Franz-Josef Hanke
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