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Bahn zum Reisen


Linke legen der StVV einen Dringlichkeitsantrag vor

03.09.2009 (fjh)
Mit dem Fahrplanwechsel der Bahn drohen gravierende Verschlechterungen bei den Zugverbindungen. Vor allem die Verbindungen von Marburg nach Frankfurt werden ungünstiger. Die Marburger Linke fordert die Stadtverordnetenversammlung (StVV) und den Magistrat der Stadt Marburg auf, im Sinne der Nutzer des ÖPV tätig zu werden.
Linken-Fraktionsvorsitzender Prof. Dr. Georg Fülberth appellierte an die Parlamentarier, sich einem Dringlichkeitsantrag seiner Fraktion zur Stadtverordneten-Sitzung am Freitag (4. September) anzuschließen: "Die Forderung nach einem Ausbau des Öffentlichen Verkehrs wird von allen politischen Gruppierungen getragen. Sie sind wohlfeil. Wenn es ernst wird, verschlechtern sich die Rahmenbedingungen für den Öffentlichen Verkehr jedoch immer wieder. Dies sollten weder die Stadtverordneten, noch der Magistrat widerspruchslos hinnehmen."
Auch die Befürchtungen mancher Marburger wegen des Bahnhofs-Umbaus thematisiert die Marburger Linke. Laut Presseverlautbarungen der Deutschen Bahn AG (DBAG) könne es wegen des gleichzeitigen Umbaus mehrerer Bahnhöfe in Mittelhessen und der Funktion der Main-Weser-Bahn als Umleitungsstrecke zu Terminverschiebungen kommen. Zugesagt war der Beginn des Umbaus für das Frühjahr 2010.
Die Stadtverordneten und der Magistrat sollten nach Fülberths Meinung deutlich sagen, dass sie eine Verzögerung durch die Bahn nicht hinnehmen wollen. Schließlich beteilige sich die Stadt Marburg finanziell an den Kosten des Bahnhofs-Umbaus und habe somit ein Recht auf den zugesagten Baubeginn.
pm: Fraktion Marburger Linke
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