05.08.2009 (fjh)
Über 50 Projektanträge zur Förderung der Universitätsmedizin an der
Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen und der
Philipps-Universität Marburg hat die Von-Behring-Röntgen-Stiftung innerhalb der diesjährigen Antragsfrist bis zum Donnerstag (30. Juli) entgegengenommen. Das berichtete die vom
Land Hessen initiierte Stiftung am Mittwoch (5. August).
Stiftungspräsident Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard freute sich über dieses rege Interesse: "In ihrer dritten Förder-Runde will die Von-Behring-Röntgen-Stiftung - knapp zweieinhalb Jahre nach ihrer Gründung - einen weiteren Beitrag auf dem Weg zur strukturierten Kooperation der beiden medizinischen Fachbereiche der Justus-Liebig-Universität und der Philipps-Universität Marburg leisten."
Die junge Stiftung hat bereits zum dritten Mal Förderanträge angenommen. In ihren ersten beiden Förder-Runden hat sie insgesamt rund 4,3 Millionen Euro für Förderprojekte, Symposien und zwei Von-Behring-Röntgen-Fellowships bereitgestellt. Mit ersten Entscheidungen zur dritten Förder-Runde können die Antragsteller voraussichtlich zum Ende des Jahres 2009 rechnen.
Die im Marburger Landgrafenschloss ansässige Stiftung wurde am 8. September 2006 vom Land Hessen als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts errichtet. Mit einem Stammkapital von 100 Millionen Euro, aus dessen Zinserträgen die Förderung erfolgt, gehört sie zu den größten Medizin-Stiftungen in Deutschland.
Gegründet wurde sie im Zuge der Fusion der Universitätskliniken Gießen und Marburg im Jahr 2005 und ihrer anschließenden Privatisierung 2006. Sie verfolgt das Ziel, an beiden Standorten neue Perspektiven für die Hochschulmedizin zu sichern und zu entwickeln.
pm: Von-Behring-Röntgen-Stiftung
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