27.07.2009 (fjh)
Mit der Hartnäckigkeit seines Opfers hatte ein Dieb vermutlich nicht gerechnet. Er blieb nicht nur ohne Beute, sondern auch nicht unerkannt. Die Ermittlungen der Polizei richten sich gegen einen 58-jährigen Mann ohne festen Wohnsitz.
Der Tatverdächtige soll am Donnerstag (23. Juli) kurz nach 13 Uhr aus einem Büro der Philipps-Universität an der Biegenstraße eine Geldbörse gestohlen haben. Er begegnete der Bediensteten noch im Haus.
Sie schöpfte sofort Verdacht und kontrollierte ihr Büro. Dabei stellte sie den Diebstahl ihrer Geldbörse fest und nahm sofort die Verfolgung des Verdächtigen auf.
Der Flüchtige bemerkte die Verfolgung und entledigte sich seiner Beute. Die 30-jährige Bestohlene gab sich mit der Wiedererlangung ihrer Börse indes nicht zufrieden und lief dem Mann weiter nach. Sie stellte ihn nahe des Mensastegs.
Dort forderte sie ihn auf, seine Umhängetasche sofort zu öffnen. Die Tasche war bis auf einen Personalausweis leer. Die Frau konnte allerdings den Namen auf dem Ausweis lesen und sich merken.
Der Dieb war 58 Jahre alt. Er war etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß und schlank. Er hat kurze krause dunkelblonde Haare mit hoher Stirn. Er trug eine Brille und einen Drei-Tage-Bart. Seine Bekleidung bestand aus einem dunklen Oberteil und einer braunen langen Hose. Insgesamt wirkte der Mann ungepflegt.
pm: Polizei Marburg
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