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Schneller schaffen


Kreisverkehr und Abbiegespur vor neuer Fabrik

17.07.2009 (fjh)
Die Projektgenehmigung für die Entwurfsplanung einer neuen Anbindung des künftigen Impfstoff-Werks von Novartis-Behring am Görzhäuser Hof hat der Magistrat der Stadt Marburg erteilt. Das hat Oberbürgermeister Egon Vaupel am Freitag (17. Juli) mitgeteilt.
Die neue Anbindung soll über eine Linksabbiegespur auf der Landesstraße 3092 erfolgen. Aus Gründen der Verkehrssicherheit wird dabei auch die Einmündung der ehemaligen Kreisstraße 79 in einen Kreisverkehr umgebaut.
Die ursprünglich im Bebauungsplan vorgesehene Anbindung von der ehemaligen K 79 aus wäre mit erheblich höheren Erschließungskosten verbunden. Zudem würden mögliche Erweiterungsflächen des Unternehmens verbaut. Das gesamte Vorhaben wäre dadurch in seiner Umsetzung gefährdet.
Für die außerörtliche Anbindung der Firma Novartis von der L 3092 aus ist ein Linksabbiegestreifen erforderlich, damit der durchfahrende Verkehr nicht behindert wird. Die Länge der Aufstellfläche in diesem Linksabbiegestreifen wird für zwei Lastzüge geplant.
Um die Verkehrssicherheit auf der L 3092 im Hinblick auf die geplante Anbindung zu gewährleisten, wird der Knotenpunkt bei der Einmündung der ehemaligen K 79 in die L 3092 als Kreisverkehr umgestaltet.
Kostenträger für die Herstellung der Linksabbiegespur und des Kreisverkehrsplatzes sowie der gesamten Planungs- und Bauleitungskosten ist die Universitätsstadt Marburg. Die Projektkosten für die Stadt betragen voraussichtlich 550.000 Euro. Das Amt für Straßen- und Verkehrswesen finanziert die grundhafte Erneuerung dieses Streckenabschnitts.
Der Baubeginn ist für Ende August 2009 vorgesehen. Die Baumaßnahme soll im Dezember 2009 abgeschlossen werden.
Durch einen Kreisel wird der Verkehrsfluss am Knotenpunkt verbessert und die Geschwindigkeit des Verkehrs aus den Richtungen Marbach und Caldern reduziert. Die Geschwindigkeitsreduzierung ist für die Anbindung der Firma Novartis sowie für den an die Landesstraße südwestlich anschließenden Wirtschaftsweg aus Sicherheitsgründen erforderlich.
Der Außendurchmesser des Kreisels wird unter anderem wegen der notwendigen Durchfahrt von Langholz-Fahrzeugen auf 35 Meter geplant.
pm: Stadt Marburg
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