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Dienen und verdienen


Erstmals Ferienjobs beim DBM

15.07.2009 (fjh)
Jugendliche können Erfahrungen im Bereich Stadtpflege sammeln. In diesem Jahr wird der Dienstleistungsbetrieb der Stadt Marburg (DBM) daher erstmals Ferienjobs für Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren anbieten.
Jeweils sechs Interessierte sollen für zwei Wochen in der Abteilung Straßenreinigung gemeinsam mit den Mitarbeitern des DBM für Sauberkeit und das Wohlbefinden der Einwohnerinnen und Einwohner in der Stadt sorgen. Die Aktion startet zweimal, so dass insgesamt zwölf Jugendliche die Möglichkeit erhalten, sich in den Ferien ein bisschen was dazu zu verdienen und gleichzeitig wertvolle Erfahrungen zu sammeln.
Aus einer Idee des Oberbürgermeisters wurde jetzt dieses Projekt. Egon Vaupel begründete seinen Vorschlag selbst so: "Ich halte es für eine gute Sache, Jugendlichen über diesen Weg ein Gespür für ein sauberes Wohn-Umfeld zu vermitteln."
Darüber hinaus könne die Stadt Marburg so "jungen Menschen sozusagen im Selbstversuch näherbringen, wie viel Arbeit und Mühe es macht, hinter anderen aufzuräumen", ergänzte DBM-Betriebsleiter Jürgen Wiegand.
Die Arbeit der Straßenreinigung sei für das Erscheinungsbild einer Stadt von elementarer Bedeutung. Die Reinhaltung von Wegen und Fahrbahnen, das regelmäßige Kehren an Marktagen und die Entleerung von Papierkörben ist auch in der Universitätsstadt Marburg Tagesgeschäft der Beschäftigten im Bereich Straßenreinigung des DBM.
Diese Tätigkeiten sind für die Allgemeinheit wichtig und werden auch von ihr finanziert. Was allerdings die Kosten für die Pflege des Stadtbilds in die Höhe treibt, ist zum einen das Verhalten einzelner sowie die alltägliche Achtlosigkeit.
Es gehe eben längst nicht nur um den alten Fernseher, der ins nächstliegende Waldstück gefahren wird. Ins Gewicht fallen hier auch die Kaugummis, Zigarettenkippen oder Fastfood-Verpackungen auf Gehwegen und Liegewiesen, wenn der Weg zum nächsten Abfalleimer zu lang erscheint.
Genau die Menge all dieser "macht-ja-nichts-Kleinigkeiten sei das Problem. Eine Kippe stört keinen, aber eine Kippe bleibt selten alleine. Da, wo schon etwas liegt, sinkt erfahrungsgemäß die Hemmschwelle, weitere Abfälle dazu zu werfen.
Gerade an dieser Stelle ist es nach Wiegands Erfahrung besonders schwer, die negative Auswirkung dieser Wegwerf-Mentalität zu verdeutlichen. Neben den Kampagnen des DBM beispielsweise unter dem Motto "Sauberhaftes Marburg", in deren Rahmen mit Hilfe ganz unterschiedlicher Akteure immer wieder das Bewusstsein der Öffentlichkeit auf Stadt-Sauberkeit gelenkt wird, gehen die Verantwortlichen nun zusätzlich einen ganz neuen Weg mit den Ferienjobs in der Straßenreinigung.
Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich für weitere Informationen an den Dienstleistungsbetrieb der Stadt Marburg wenden. Bewerbungen an die e-Mail-Adresse dbm at marburg-stadt.de mit dem Stichwort "Ferienjob" sind willkommen.
pm: Stadt Marburg
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