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Erfolgreiche Streik-Aktion


Studis beteiligten sich zahlreich an Demo für bessere Bildung

18.06.2009 (fjh)
Eine positive Bilanz der Bildungsstreik-Demonstration vom Mittwoch (17. Juni) hat der Allgemeine Studierenden-ausschuss (AStA) am Donnerstag (18. Juni) gezogen. Etwa 2.300 Studierende, Schüler, Eltern, Lehrende sowie Vertreter der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) haben nach Angaben des AStA an der Demonstration teilgenommen.
Die Manifestation sei durchweg friedlich verlaufen, erklärte der AStA. Die Polizei hatte die Teilnehmerzahl am Mittwoch (17. Juni) mit insgesamt 2.500 Personen angegeben.
"Mit 2.300 Demonstrierenden haben wir in Marburg gezeigt, dass SchülerInnen, Studierende und Lehrende nicht länger bereit sind, unter den vorherrschenden katastrophalen Umständen zu lernen beziehungsweise zu lehren", machte die AStA-Vorsitzende Anna Schreiber deutlich. "Wir kritisieren deutlich die stümperhafte Bildungspolitik der hessischen CDU-FDP-Landesregierung und der CDU-SPD Bundesregierung."
Positiv hervorgehoben haben sich bei den Prrotesten nach Ansicht des AStA die Schülerinnen und Schüler. Sie seien zahlreich erschienen. In ihrem Redebeitrag hätten sie deutlich gemacht, dass sie gute Gründe haben, um sich für eine bessere Bildungspolitik zu engagieren.
"Gerade in Zeiten der Krise darf die Politik nicht ausschließlich in Gebäude investieren, sondern muss Geld in Personal und Lernmittel stecken", forderte Schreiber. "Mit über 240.000 Demonstrierenden hat die Bildungspolitische-Bewegung in ganz Deutschland gezeigt, dass wir nicht das Sparschwein der Politik sind."
Bei einer Spontan-Demonstration im Anschluss an die angemeldete Veranstaltung griff die Polizei nach Angaben des AStA vereinzelt übermäßig hart durch. Die Polizei hatte behauptet, dass zwei Demonstranten Beamte angegriffen hätten. Nach Informationen, die dem AStA vorliegen, war es aber gerade andersherum.
"Die Polizei riss einen Demonstranten zu Boden und zog ihn an den Haaren", berichtete die bei dem Vorfall anwesende AStA-Hochschulreferentin Josephine Bergmeier. "Es ist eine Unverschämtheit, zu behaupten, dass hier die Demonstranten Schuld seien und angegriffen hätten."
pm: AStA Marburg
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