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Verfolgungsjagd in Innenstadt


Flüchtender Fahrer konnte entkommen

26.02.2008 (alx)
Zu einer wilden Verfolgungsjagd quer durch die Innenstadt ist es am Freitag (25. Februar) gekommen. Aufgrund seiner halsbrecherischen und rücksichtslosen Fahrweise konnte der flüchtende Autofahrer der Polizei entwischen. Die Beamten suchen nun gefährdete Verkehrsteilnehmer und Zeugen des Vorfalls.
In den Abendstunden war eine Streife der Polizei Marburg auf der Bundestraße 255 zwischen Gisselberg und Niederweimar unterwegs. Gegen 21.40 Uhr bemerkten die Beamten im Gegenverkehr einen Drängler mit eingeschaltetem Fernlicht. Sie wendeten sofort, um den Autofahrer einer Kontrolle zu unterziehen.
Als die Streife das Blaulicht einschaltete, gab der Autofahrer Gas und flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Marburg.
Auch von dem eingeschalteten Signalhorn ließ sich der Fahrer nicht stoppen.
So kam es in der Folgezeit zu einer Verfolgung quer durch das Stadtgebiet. Der Verkehrsrowdy flüchtete streckenweise mit einer geschätzten Geschwindigkeit von 100 bis 120 Kilometern pro Stunde.
Trotz geparkter Fahrzeuge am linken und rechten Fahrbahnrand überholte der Raser ein Auto in der Gisselberger Straße. Danach mißachtete er mehrere rote Ampeln.
Sein weiterer Fluchtweg führte über die Frankfurter Straße, die Friedrichstraße, die Liebigstraße, die Haspelstraße und die Wilhelmstraße. Entgegen der Einbahn-Richtung gelangte der Raser dann über die Gutenbergstraße auf die Universitätsstraße. Dort musste ein unbekannter Autofahrer abbremsen, um einen Unfall zu vermeiden.
Die weitere Verfolgungsfahrt verlief dann über den Rudolphsplatz in Richtung Cineplex. Im Bereich der Bunsenstraße verloren die Beamten das Auto schließlich aus den Augen. Weitere Fahndungsmaßnahmen am Abend verliefen ohne Erfolg.
Bei dem flüchtigen Fahrzeug soll es sich vermutlich um einen VW Polo mit Steilheck gehandelt haben. Kennzeichen und Farbe stehen derzeit noch nicht fest.
Die Polizei fragt: "Wer kann Angaben zu dem flüchtigen Fahrzeug machen? Wen hat der Fahrer durch seine Fahrweise gefährdet?"
Insbesondere erhofft sich die Polizei, dass sich Zeugen des gefährlichen Überholvorgangs in der Gisselberger Straße und des Fast- Unfalls in der Universitätsstraße melden.
pm: Polizei Marburg
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