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Einseitige Hilfe


Zwei Mädchen kollabierten nach Alkoholkonsum

22.04.2009 (fjh)
Durch die "Hilfsbereitschaft" einer unbekannten jungen Frau landete am Dienstag (21. April) ein 15-jähriges Mädchen auf der Intensivstation. Ein 16-jähriges Mädchen brachte ihre "Unterstützung" in die Kinder- und Jugendpsychiatrie.
Hinterher ist man natürlich immer schlauer. Die vermeintlich hilfsbereite Frau konnte die Folgen ihres Handelns vielleicht nicht absehen oder einschätzen.
Unbekannt ist auch die Story, mit der die beiden Mädchen die Helferin überredet haben. Der Kauf von hochprozentigem Alkoholika und die Weitergabe an offenbar Minderjährige gehört aber ganz sicher zu den grundsätzlich falschen "Gefallen", die man jemandem erweisen kann. Außerdem ist das Weitergeben hochprozentigen Alkohols an Jugendliche nach dem Gesetz zum Schutz der Jugend in der Öffentlichkeit auch verboten und als Ordnungswidrigkeit mit Bußgeld bewehrt.
Die erhaltene Flasche Wodka konsumierten die Teenager an Ort und Stelle. Die Jüngere kollabierte gegen 19.35 Uhr am Rudolphsplatz. Ein Rettungswagen transportierte sie zur intensivmedizinischen Behandlung ins Krankenhaus.
Als die Polizei und der Rettungswagen am Ort des Geschehens eintrafen, wurde die erheblich alkoholisierte Ältere zunehmend aggressiver. Sie ließ sich von nichts und niemandem mehr beruhigen, sodass die Polizei auch sie der ärztlichen Obhut zuführte.
pm: Polizei Marburg
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