07.04.2009 (fjh)
Ein Toi Terrier bezahlte sein Ausbüxen mit dem Leben. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Es besteht der Verdacht, dass ein Schlag oder Tritt zum Tod des Tieres geführt haben könnte.
Am Dienstag (31. März) nutzte der kleine Hund mit der schwarzen Rücken- und der braunen Bauchdecke ein kleines Loch im Gartenzaun eines Hauses an der Kantstraße und entwischte. Alle Bemühungen, den Hund zurückzulocken, scheiterten.
Zwei Tage später fand ein Wohnungsnachbar der Tierhalterin am Donnerstag (2. April) das Tier gegen 14 Uhr schwer verletzt - aber noch lebend - unter dem Balkon eines Hauses in der Nachbarschaft. Der Hund hatte eine erhebliche Prellung unterhalb des rechten Auges, die bis zum Mundwinkel der Hundeschnauze reichte.
Diese Verletzung, die letztlich zum Tod des Hundes führte, könnte von einem Schlag oder Tritt stammen. Mangels anderer Spuren und weil der Hund Straßen und Autos mied, erscheint ein Überfahren des Tieres unwahrscheinlich.
pm: Polizei Marburg
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