13.02.2008 (sts)
Lesen bildet. Lesen eröffnet Horizonte. Lesen regt die Phantasie an. Kinder zum Lesen zu bringen und das Vorlesen zu verfeinern, sind die Prämissen des Vorlese-Wettbewerbs des Deutschen Buchhandels.
Rund 700.000 Sechstklässler nehmen bundesweit an der 49. Auflage des Wettbewerbs teil. Am Dienstag (13. Februar) fiel im Sitzungssaal "Hohe Kante" die Stadtentscheidung für Marburg.
Die teilnehmenden fünf Mädchen und drei Jungen durften zunächst aus einem Buch ihrer Wahl lesen. In der zweiten Runde mussten dann aber alle aus dem ihnen unbekannten Buch "Der Gehilfe des Mumienmachers" von Rosa Naumann lesen.
Bei der Entscheidungsfindung über die Sieger tat sich die sechsköpfige Jury alles andere als leicht. Fast eine Stunde lang beriet sie hinter verschlossenen Türen.
Dabei standen die Sieger in den Kategorien A für Hauptschulen und C für Förderschulen schon im Vorfeld fest. Jana Bittner von der Friedrich-Ebert-Schule und Angelo Fuchs von der Pestalozzi-Schule waren die einzigen Kandidaten in diesen beiden Kategorien.
Die übrigen sechs Teilnehmer in der Kategorie B für Orientierungsstufe und Gymnasium lagen jedoch dicht beieinander. Letztlich kürte die Jury aber Befrin Hairali von der Emil-von-Behring-Schule zur Siegerin.
"Du hast dein eigenes Buch voller Verve vorgestellt und die Dialoge toll gelesen. Auch bei dem fremden Text warst du die Beste", begründete Jury-Mitglied Marianne Neumann von der städtischen Jugendförderung die Entscheidung.
Alle Teilnehmer erhielten von Bürgermeister Dr. Franz Kahle eine Urkunde und einen Bücher-Gutschein. Außerdem durften sie sich am großen Büchertisch zwei Werke aussuchen.
Alle drei Sieger werden im April im Bezirksentscheid in Gießen wieder antreten. Der genaue Termin steht noch nicht fest. Veranstaltungsort wird in jedem Fall das Mathematikum sein.
Stephan Sonntag
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