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Verdächtigen gefesselt


Bierflasche flog gegen Hauswand

12.02.2008 (ms)
Was mit der vorläufigen Festnahme von insgesamt vier jungen Männern endete, begann am Dienstag (12. Februar) gegen 0.25 Uhr mit fliegenden Flaschen, die an Hauswänden am Marktplatz zerschellten. Drei von vier alkoholisierten Verdächtigen verweigerten die Personalienfeststellung durch die Polizei.
Von diesen dreien fingen zwei an, sich den weiteren Maßnahmen zur Identitätsfeststellung zu widersetzen. Die vorläufige Festnahme und die Fesselung zur Verhinderung weiterer Widerstandshandlungen waren die Folge.
Der letzte der drei registrierte die Festnahme und versuchte fortan, sich zu seinen Freunden durchzukämpfen, um ihre Mitnahme zu verhindern. Das führte letztlich zu seiner Festnahme durch eine weitere Streife.
Plötzlich gebärdete sich einer der Männer derart, dass es dreier Beamter zur Bändigung bedurfte. Dabei beschädigte der gefesselte Mann durch vehemente Fußtritte einen Streifenwagen. Erst nach seiner Überwältigung und dem Anlegen von Fußfesseln gelang der Transport zur Polizeistation.
Dort beruhigte der Mann sich allerdings nicht. In den Gewahrsamszellen kam es zu weiteren Widerstandshandlungen. Die Polizei ordnete Blutproben an und ließ drei der ursprünglich vier Verdächtigen in den Gewahrsamszellen ihren Rausch ausschlafen.
Insgesamt hatte das Verhalten fünf Strafanzeigen zur Folge wegen Widerstands, Beleidigung, Sachbeschädigung, versuchter Gefangenenbefreiung und Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel. Seine Personalien nicht verweigert hatte ein 33-jähriger Mann aus Braunschweig. Seine beiden Freunde im Alter von 17 und 20 Jahren befreien wollte ein 20-jähriger Marburger. Völlig ausgerastet war ein 17-jähriger ohne festen Wohnsitz.
pm: Polizei Marburg
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