12.01.2009 (fjh)
Bei einem Besuch in der
Freien Schule Marburg hat sich die
Grünen-Direktkandidatin Angela Dorn am Montag (12. Januar) über die pädagogisch innovativen Konzepte der Schulen in freier Trägerschaft informiert. Deren Geschäftsführer Hans-Werner Seitz stellte der Grünen Kandidatin am Beispiel der Freien Schule Marburg pädagogische Besonderheiten und Entwicklungen freier Schulen in Marburg und Hessen vor.
"Die Arbeit, die an freien Schulen geleistet wird, ist ein wertvoller Baustein in Hessens Schul-Landschaft", erklärte Dorn. "Außerdem ist es oft so, dass pädagogische Weiterentwicklungen oder pädagogische Anregungen, die nach und nach auch an den staatlichen Schulen umgesetzt werden, von Schulen in freier Trägerschaft ausgehen.“
Geschäftsführer Seitz stellte die unterschiedlichen Aspekte und Probleme der Finanzierung der freien Schulträger dar und erläuterte als Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft der Freien Schulen in Hessen (AGFS) die Forderungen gegenüber der Landesregierung: "Freie Schulen verlangen nicht mehr als staatliche. ir möchten unseren Kindern die gleichen Möglichkeiten bieten, ohne von Eltern Schulgeld verlangen zu müssen. Die Verhandlungen mit der Landesregierung stocken diesbezüglich schon seit zwei Jahren. Wir würden gern wieder ins Gespräch kommen."
Dorn verlieh diesem Anliegen Nachdruck: "Wir Grüne wollen diesen Mißstand beseitigen, indem wir die Berechnungsgrundlage der Zuschüsse für Schulen in freier Trägerschaft auf eine realistische Basis stellen, die sich an den Ausgaben für staatliche Schulen orientiert. Wir haben außerdem einen Gesetzesentwurf vorgelegt, damit unnötige Hürden bei der Neugründung von freien Schulen beseitigt werden."
pm: Die Grünen Marburg-Biedenkopf
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