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Hundehalter ließ Tier im Wald angekettet zurück

30.11.2016 (fjh)
Die Herkunft eines im Wald von Wehrda angebundenen Hundes, der durch anhaltendes Gebell auf sich aufmerksam gemacht und einen Polizeieinsatz ausgelöst hat, ist geklärt. Das Tier war offensichtlich ausgesetzt worden. Es gehört einem jungen Mann aus Wehrda, der sich am Mittwoch (30. November) bei der Polizei meldete.
Anhaltendes Hundegebell aus dem Wald hinter dem Sachsenring führte am Montag (28. November) gegen 22.15 Uhr zu mehreren Notrufen bei der Polizei. In der Annahme, dem Herrchen oder Frauchen sei etwas passiert, erfolgte dann die Suche im Wald. Personen wurden dabei zwar nicht gefunden, wohl aber der an einem Baum angebundene Hund.
Einem Hundefreund gelang es, das schon sehr aggressive Tier zunächst zu befreien, um es dann der Polizei zu übergeben, die das Tier dann zunächst im Tierheim unterbrachte. Auf die öffentliche Suche der Polizei hin meldete sich schließlich der Besitzer.
Über seine Beweggründe äußerte sich der Mann noch nicht. Seine Vernehmung steht noch aus.
Der Hundebesitzer muss sich wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz verantworten. Eine empfindliche Geldstrafe droht.
Das Tier bleibt zunächst in amtlicher Verwahrung. Hinsichtlich weiterer Maßnahmen werden die Staatsanwaltschaft und das Veterinäramt mit einbezogen.
pm: Polizei Marburg
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