29.11.2016 (fjh)
Die Straßenbauarbeiten in der Biegenstraße hat die
Universitätsstadt Marburg mit Hochdruck vorangetrieben und rechtzeitig zur Vorweihnachtszeit abgeschlossen, damit Bürger und Gäste die Innenstadt möglichst ungehindert erreichen. "Uns war es wichtig, bei der Sanierung auch die Bedingungen für Radfahrerinnen und Radfahrer zu verbessern", erklärte Oberbürgermeister und Verkehrsdezernent Dr. Thomas Spies am Dienstag (29. November).
So stehen für die Zweiradfahrer jetzt zwischen dem Pilgrimstein und der Savignystraße in beiden Richtungen großzügige Radverkehrsstreifen zur Verfügung. Weiterhin wurde die Ampel an der Ecke Biegenstraße/Pilgrimstein mit einer Extra-Signalanlage für Radfahrer ausgestattet und eine Linksabbiegespur für den Radverkehr vom Rudolphsplatz in den Pilgrimstein markiert. Auch wenn der Pilgrimstein derzeit noch wegen der Mauersanierung am Alten Botanischen Garten gesperrt ist, sind künftig die Ziele in der Nordstadt wie zum Beispiel die Ketzerbach und die neue Universitätsbibliothek für den Radverkehr viel besser und schneller erreichbar, freute sich das Stadtoberhaupt.
Die Möglichkeit des indirekten Linksabbiegens in den Pilgrimstein für Radfahrer, die sich nicht auf die Fahrbahnmitte einordnen möchten, besteht natürlich auch weiterhin. Sie wurde durch eine eigene Radfahrerfurt sogar noch deutlich verbessert. Für diese Möglichkeit fahren Radfahrer aus Richtung Rudolphsplatz in Höhe der Kunsthalle rechts ran und überqueren dann die Straße auf dem Extra-Streifen neben dem Fußgängerweg.
Die Markierungsarbeiten sind bis auf einige Kleinigkeiten abgeschlossen, so dass die gesamte Straße wieder nutzbar ist. Witterungsbedingt werden die geplanten Rotmarkierungen, die in Teilen der Kreuzung für eine bessere Wahrnehmbarkeit der Radverkehrsanlagen sorgen soll, erst im Frühjahr 2017 aufgebracht.
pm: Stadt Marburg
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