11.09.2008 (fjh)
Den 100. Geburtstag von Bernhard Wosien feiert die Gesellschaft für schöpferisch elementare Erziehung mit einem besonderen Festprogramm. Der 1908 in Masuren geborene und später in München lebende Tanzmeister hatte von 1965 bis zu seinem Tod im Jahr 1986 einen Lehrauftrag am Fachbereich Sonderpädagogik der
Philipps-Universität inne.
Eine Würdigung der Leistung des bedeutenden Ballettmeisters und Choreographen wird anlässlich des "Tanzfestes Wosien 100" am Samstag (20. September) von 19 bis 24 Uhr im Gemeindesaal St.Peter und Paul an der Biegenstraße stattfinden. Natürlich werden seine Schüler - allen voran seine ehemaligen Assistenten Ulrike Jobst-Brünsch und Fido Wagler - die Anwesenden mit Wosiens Choreographien zu griechischen Tänzen und zu Barock-Musik in Bewegung bringen.
Wosien gilt auch als Wegbereiter des Sacred Dance. Ein breites Spektrum unterschiedlicher Tänze soll bei dem Fest neben weiteren Programmpunkten an Wosiens
Wirken erinnern.
Bereits am Freitagabend und Samstagvormittag können Interessierte beim "Jubiläumstanzen Wosien 100" in der Turnhalle der Pestalozzischule noch tiefer in die Vielfalt des Wosien-Tanzes einsteigen. Wosiens Schüler, die von Marburg aus auch sein internationales Wirken fortsetzen, leiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei sachkundig an.
Inzwischen ist Wosien in allen Erdteilen bekannt. Einige seiner Schüler unterrichten beispielsweise regelmäßig in Brasilien.
In Marburg wurde Wosiens Wirken seit 1986 auf vielfältige Weise fortgeführt. Eine Vielzahl tänzerischer Initiativen pflegt sein Andenken nach wie vor regelmäßig mit internationalen Folklore-Tänzen, historischem Tanz und meditativem Tanz.
Schüler und Wegbegleiter Wosiens aus unterschiedlichen Wirkungskreisen treffen sich aus Anlass seines Geburtstags nun wieder in Marburg.
pm: LAG Tanz Hessen
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