01.09.2016 (mah)
Eine Verkehrsuntersuchung führt die Technische Universität München am Donnerstag (1. September) am Erlenring durch.
„Wir wollen den Verkehrsfluss über die sogenannte ‚Grüne Welle‘ an den Ampeln am Erlenring verbessern, für PKW, aber an dieser Stelle ganz besonders auch für Fahrräder“, erklärte Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies.
Die TU München wird in Kooperation mit Siemens und der
Universitätsstadt Marburg die Fahrzeit zwischen mehreren Punkten messen. Außerdem wird sie untersuchen, ob sich der Verkehrsfluss durch eine Optimierung der Ampelkoordinierung am Erlenring verbessern lässt.
Die Untersuchungen finden am Donnerstag (1. September) von 13 bis 17.30 Uhr zwischen dem Elisabeth-Blochmann-Platz und der Weintrautstraße statt. Weitere Erhebungen sind für Dienstag (11. Oktober) und Mittwoch (12. Oktober) zur gleichen Zeit geplant.
Zur Verbesserung des Verkehrsflusses werden Fahrräder wie Personenwagen mittels Kameras beobachtet und ihre Reisezeit gemessen. Die jeweils gewonnenen Daten dienen ausschließlich dem Zweck der wissenschaftlichen Untersuchung. Eine Auswertung der Kennzeichen im Hinblick beispielsweise auf Halterdaten oder eine Verknüpfung mit persönlichen Daten erfolgt nicht.
Auch eine Veröffentlichung der Kennzeichen ist ausgeschlossen. Der Datenschutz bleibt gewahrt.
Mit Einschränkungen aufgrund der Verkehrsuntersuchung ist nicht zu rechnen.
Für die beiden Oktober-Termine werden noch Probandinnen und Probanden gesucht, die die Strecke mehrfach mit Fahrrädern abfahren. Freiwillige, die über 18 Jahre alt sind, über ein verkehrssicheres Fahrrad und ein Android-Smartphone verfügen, können sich bei Marburgs Radverkehrsbeauftragter Katharina Grieb unter 06421/201-1791 oder
katharina.grieb at marburg-stadt.de.
Für Essen und Getränke ist gesorgt. Eine Vergütung wird gezahlt.
pm: Stadt Marburg
Text 11756 groß anzeigenwww.marburgnews.de