03.02.2016 (fjh)
Nach der Kollision seines Autos mit einem Linienbus starb ein Mann am Dienstag (2. Februar) gegen 15.45 Uhr noch an der Unfallstelle. Der Bus prallte noch gegen ein zweites Auto, das dadurch umkippte.
Die Feuerwehr musste die eingeklemmte und schwer verletzte Fahrerin aus dem Auto befreien. Die Mitfahrerin aus diesem Auto sowie der Busfahrer und zwei weitere Fahrgäste erlitten eher leichtere Verletzungen. An der voll gesperrten Unfallstelle landete ein Rettungshubschrauber.
Der Unfall passierte an der Kreuzung der Siemensstraße mit der Auffahrt auf die Stadtautobahn B3A in Richtung Kassel und der Landstraße 3089 Cölbe - Marburg. Nach den ersten Ermittlungen fuhr ein älterer Mann mit seinem Auto von der Siemensstraße aus in den Kreuzungsbereich ein. Der Bus befand sich zeitgleich auf der bevorrechtigten Landstraße 3089 auf dem Weg von Marburg nach Cölbe.
Auf der Kreuzung kam es zum Zusammenstoß mit dem aus Sicht des Autofahrers von rechts kommenden Linienbus. Der Bus prallte im weiteren Verlauf noch gegen einen verkehrsbedingt stehenden grauen Nissan, der dadurch umkippte.
Rettungskräfte befreiten die in dem Nissan eingeklemmte, schwer verletzte 56-jährige Fahrerin. Ihre 32 Jahre alte Mitfahrerin erlitt eventuell leichtere Verletzungen, verzichtete aber auf ärztliche Hilfe. Beide Frauen leben in Kirchhain.
Die Nissan-Fahrerin hatte die Stadtautobahn verlassen und wartete verkehrsbedingt an der Kreuzung, um nach rechts abbiegen zu können. Erneut durch die Kollision abgewiesen, kam der Bus abseits der Straße am bewaldeten Hang zwischen der Ausfahrt der Stadtautobahn und der Brücke über die Landstraße zum Stillstand.
Der 62-jährige Busfahrer aus Marburg und zwei der sieben Fahrgäste - eine 20-jährige Frau und ein 16-jähriger Jugendlicher - erlitten Verletzungen. Rettungswagen transportierten die Verletzten nach der Erstversorgung ins Krankenhaus.
Für den älteren Mann kam jede Hilfe zu spät. Er starb noch an der Unfallstelle.
An den Autos entstanden jeweils Totalschäden. Der Schaden an dem Bus lässt sich nicht vor der Bergung und Begutachtung beziffern. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Marburg zog die Polizei zur Klärung des genauen Unfallhergangs einen Kraftfahrzeugsachverständigen hinzu.
Die Unfallstelle war mehrere Stunden lang voll gesperrt. Die Polizei veranlasste entsprechende Rundfunkwarnmeldungen.
pm: Polizei Marburg
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