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Vom Bund


Qualitätspakt Lehre fördert Uni Marburg bis 2020

06.11.2015 (fjh)
Seit 2012 kann die Philipps-Universität im Rahmen des von Bund und Ländern aufgelegten Förderprogramms "Qualitätspakt Lehre" mit dem Projekt "Für ein richtig gutes Studium" zahlreiche Maßnahmen rund um die Aktionsfelder richtige Beratung, qualifizierte Betreuung und gute Lehre verwirklichen. Auch in der zweiten Förderphase bis 2020 wird die Philipps-Universität laut Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka unter den geförderten Universitäten sein.
"Es ist für uns von enormer Bedeutung, dass wir das Projekt in der zweiten Förderphase fortführen, ausbauen und konsolidieren können", freute sich Uni-Vizepräsident Prof. Dr. Harald Lachnit. "Dies bestätigt, dass wir mit unserem 2012 aufgestellten Maßnahmen und Zielen den richtigen Weg eingeschlagen haben."
Mit rund elf Millionen Euro können - wie geplant - sechs der sieben im Jahr 2012 begonnenen Maßnahmen fortgeführt werden. "Aufgrund der Verbesserungen und der Leistungsverstärkung, die der Qualitätspakt Lehre mit seinem Projekt an der Philipps-Universität erzielt hat, war ich immer sehr zuversichtlich, dass wir auch in einer zweiten Förderperiode durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt werden", erklärte Universitätspräsidentin Prof. Dr. Katharina Krause.
Mit den Projektmitteln sollen die webbasierten Information zu den verschiedenen Studiengängen der Philipps-Universität verbessert, zeitgemäß aufbereitet und um Informationen zu Berufsperspektiven erweitert werden. Eigens entwickelte Online Self Assessments helfen, die individuelle Passung von Studieninteressierten und gewählten Studiengängen zu optimieren. Gleichzeitig verbessert das Projekt das Lehr- und Lernangebot durch hochschuldidaktische Weiterbildung und eine Erweiterung der Qualitätssicherung in den Studiengängen.
Von besonderer Bedeutung ist der innovative Einsatz von Lehrerinnen und Lehrern in der universitären Lehre, um eine bedeutsame Verbesserung der Betreuungs- und Lehrsituation zu erzielen. Ein zusätzliches großes Angebot an lehr- und lernunterstützenden Tutorien rundete die Förderung ab und leistete nachhaltige Hilfestellungen.
"Die seit 2012 realisierten Maßnahmen zielten vor allem auf Verbesserungen rund um den Studieneinstieg in den grundständigen Studiengängen ab"erläuterten die beiden Gesamtprojektkoordinatorinnen Dr. Anja Lotz und Astrid Bendix. "So konnte bei einer stark angestiegenen Studierbereitschaft ein sehr großer Teil der Studierenden erreicht werden. Inzwischen ist eine Verschiebung der Zuwächse in Richtung der Masterstudiengänge zu verzeichnen. Daher ist es wichtig, in der zweiten Förderphase die Maßnahmen auch auf diese Studiengänge auszuweiten."
pm: Philipps-Universität Marburg
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