13.08.2015 (fjh)
"Hessen kann auf seine Universitätsmedizin stolz sein", sagte Hessens Gesundheitsminister Stefan Grüttner anlässlich eines Besuchs mit Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe am Donnerstag (13. August) in der Universitätsklinik Marburg. Das gelte nicht nur für die Krankenversorgung und die Lehre, sondern in hohem Maße auch für die Forschung.
Ein ganz aktuelles Beispiel liefert hier der mögliche Durchbruch im Kampf gegen das Ebola-Virus. "Das Institut für Virologie hier vor Ort hat viel zur Entwicklung des Ebola-Impfstoffs beigetragen, der jetzt in die klinische Testphase kam", erklärte Grüttner.
Der Minister äußerte sich ebenfalls hochzufrieden darüber, dass es nun gelungen sei, ein Kooperationsmodell für das Ionenstrahl-Therapiezentrum zu etablieren, an dem der Rhön-Konzern, die Universitätsklinik Heidelberg, das Universitätsklinikum Marburg, die Universitäten in Heidelberg und Marburg sowie das
Land Hessen beteiligt sind. "Von dieser Ionenstrahltherapie können künftig auch in Hessen Krebspatientinnen und Krebspatienten profitieren, bei denen das Tumorwachstum mit der herkömmlichen Strahlentherapie nicht gestoppt werden kann", betonte Grüttner.
pm: Hessisches Ministerium für Soziales
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