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Experten angeworben


BR-Stiftung ergänzte wissenschaftlichen Beirat

30.06.2015 (fjh)
Zwei weitere Wissenschaftler hat die Von-Behring-Röntgen-Stiftung zur Förderung der Hochschulmedizin in Gießen und Marburg in ihren wissenschaftlichen Beirat berufen. Das gab sie am Dienstag (30. Juni) bekannt.
Prof. Dr. Heribert Kentenich leitet das Fertility CenterBerlin, das Paare mit unerfülltem Kinderwunsch behandelt. Neben seiner Professur an der Humboldt-Universität Berlin übt Kentenich zahlreiche Funktionen in wissenschaftlichen Institutionen und Beratergremien aus. In die Von-Behring-Röntgen-Stiftung wird der 69-jährige Arzt sein Fachwissen in der Reproduktionsmedizin und der psychosomatischen Frauenheilkunde einbringen.
Prof. Dr. Frank Lammert ist geschäftsführender Direktor der Medizinischen Kliniken des Universitätsklinikums des Saarlandes in Homburg. Die Tätigkeitsschwerpunkte des 49-jährigen Mediziners liegen im Bereich der Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie.
Sein Forschungsinteresse gilt vor allem Erkrankungen der Leber und der Galle. Für seine Arbeiten wurde Lammert bereits mit zahlreichen Wissenschaftspreisen ausgezeichnet.
"Wir freuen uns, die anstehende Förderrunde mit dieser wichtigen Erweiterung unseres wissenschaftlichen Beirats einläuten zu können", erklärte Stiftungspräsident Friedrich Bohl. "Die Fachkompetenzen der beiden neuen Mitglieder komplettieren unser interdisziplinär besetztes Gremium.."
Der wissenschaftliche Beirat der Von-Behring-Röntgen-Stiftung hat die Aufgabe, den Stiftungsvorstand bei allen fachlichen Angelegenheiten - insbesondere der Verwendung der Stiftungserträge für die Forschungsförderung in der Medizin - zu beraten. Derzeit gehören dem unabhängigen und ehrenamtlich tätigen Gremium 16 medizinische Experten aus Deutschland und Österreich an.
Die in Marburg ansässige Von-Behring-Röntgen-Stiftung wurde am 8. September 2006 vom Land Hessen als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts errichtet. Mit einem Stiftungskapital von 100 Millionen Euro, aus dessen Zinserträgen die Förderung erfolgt, gehört sie zu den größten Medizinstiftungen in Deutschland. Gegründet wurde sie im Zuge der Fusion der Universitätskliniken Gießen und Marburg im Jahr 2005 und der anschließenden Privatisierung 2006 mit dem Ziel, an beiden Standorten neue Perspektiven für die Hochschulmedizin zu sichern und zu entwickeln.
Seit ihrer Gründung hat die Von-Behring-Röntgen-Stiftung bereits 13,5 Millionen Euro für medizinische Forschungsvorhaben der Philipps-Universität und der Justus-Liebig-Universität Gießen bewilligt. Angehörige der Fachbereiche Medizin in Gießen und Marburg haben bis Freitag (31. Juli) Gelegenheit, Anträge bei der Stiftung einzureichen.
pm: Von-Behring-Röntgen-Stiftung
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