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Beiräte gestärkt


Marburger Linke für Berichtspflicht

23.01.2008 (fjh)
Drei Anträge hat die Marburger Linke (ML) an das Stadtparlament gestellt. Darin fordert sie einerseits die Verankerung einer jährlichen Berichtspflicht des Denkmalbeirats und des Gestaltungsbeirats in den entsprechenden Geschäftsordnungen und Satzungen. Zum anderen setzt sich die Linke für die Erhaltung der Trauerweide an der Elisabethkirche ein.
Der Magistrat solle dafür sorgen, dass die Weide neben dem Kreuz vor der Elisabethkirche erhalten bleibt. Sollte zu einem späteren Zeitpunkt die Weide nicht mehr zu halten sein - was durch ein Gutachten festgestellt werden müsste - solle ein Ersatzbaum gepflanzt werden.
Die Stadtverordneten haben zwar in der Sitzung am 24.02.2006 ohne Widerspruch zur Kenntnis genommen, daß die Weide neben dem Kreuz gefällt werden soll, doch die heftigen Proteste in der Bevölkerung sollten nach Meinung der Linken-Stadtverordneten Pit Metz und Prof. Dr. Georg Fülberth Beachtung finden. Sie sind der Ansicht, daß ein Beschluß zur Sicherung des Baumes dringend geboten ist.
Zudem wiesen sie auf die Paragraphen 3 und 4 der Baumschutz-Satzung für Marburg hin, wonach die Weide ein schutzwürdiger Laubbaum ist. Sie sei von einem Baum-Sachverständigen, den Bürgermeister Dr. Franz Kahle mit einem Gutachten beauftragt hatte, für die nächsten 15 Jahre als standsicher begutachtet worden.
Mit der Verankerung der Berichtspflicht möchte die Linke die Arbeit der beiden Beiräte stärken. Sie greift damit Schlussfolgerungen aus der Arbeit im Akten-Einsichtsausschuss zum Fall "Rübenstein" und Erfahrungen beim Bau des "Markt-Dreiecks" auf. Erklärtes Ziel von Fülberth und Metz ist dabei, die Beiräte gegenüber dem städtischen Bauamt zu stärken.
pm: Fraktion Marburger Linke
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